Dolomitenmann feiert 30-Jahr-Jubiläum

In Osttirol in Lienz findet am Samstag zum 30. Mal einer der härtesten Staffelbewerbe der Welt statt. 130 Teams aus aller Welt nehmen die Herausforderung „Dolomitenmann“ in Angriff und gehen an ihre Grenzen.

Für vier Spezialisten pro Team geht es auf der gnadenlosen Strecke der Dolomiten bei den Bewerben Berglauf, Gleitschirm, Kajak und Mountainbike über Stock und Stein um den Titel „Dolomitenmann“ für ihr Team zu holen.

Angeführt wird das Feld aus 20 Nationen von den Titelverteidigern des Teams Red Bull mit dem Deutschen Toni Palzer (Berglauf), Paul Guschlbauer (Paragleiten), Lokalmatador Alban Lakata (Mountainbike) und Harald Hudetz (Kajak).

Dolomitenmann Hirscher

APA/Johann Groder

„Beat the Gogg“ und Rahmenprogramm

Am Tag vor dem Dolomitenmann wird es auf einem Teil der Berglaufstrecke erstmals einen Publikumsbewerb namens „Beat the Gogg“ geben. Rund um das Hauptrennen am nächsten Tag wird den Zuschauern wieder ein dichtes Musik-Rahmenprogramm mit den österreichischen Newcomern Flowrag und den Schweden Mando Diao geboten.

Steil, steinig und unrhythmisch

Werner Grissmann ist stolz darauf, dass es seine Veranstaltung schon so lange gibt. „Es zeigt, dass das Konzept immer noch funktioniert und der Kampf gegen die Natur immer wieder aufs Neue eine Herausforderung ist, der man sich stellen will. Deshalb haben wir heuer mit ‚Beat the Gogg‘ auch erstmals einen Bewerb für ‚Jedermann‘ geschaffen und hoffen, diesen über die nächsten Jahre zu etablieren“, sagte der Dolomitenmann-Erfinder.

Auch Ex-Skispringer Andreas Goldberger wird den Berglauf-Abschnitt - zum zehnten und letzten Mal - in Angriff nehmen. „Die Strecke verlangt dir in jeder Hinsicht alles ab. Steil, steinig, unrhythmisch und an vielen Stellen verdammt eng. Da gilt es trotz der hohen Belastung immer voll konzentriert zu sein“, meinte Goldberger.

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