Tiroler ist neuer Chef der Kinderklinik

Seit Mittwoch hat die Kinderklinik in Innsbruck einen neuen Chef. Thomas Müller, bisheriger Stellvertreter der Pädiatrie I, präsentierte seine Pläne. Der Außerferner stellte „gute Kommunikation“ in der mitunter krisengeschüttelten Klinik in den Mittelpunkt.

Mit Thomas Müller steht wieder ein Tiroler an der Spitze der Kinderklinik Pädiatrie I. Der zweifache Vater wuchs im Außerfern auf, studierte in Innsbruck, machte seine Facharztausbildung und habilitierte dort. Seit mehreren Jahren war er stellvertretender Leiter der Klinik. International kann der Kinderarzt einen Forschungsaufenthalt in den Niederlanden und eine Tätigkeit in England vorweisen.

Mitarbeiter als Herzstück der Behandlung

Der Teamgeist unter seinen 200 Mitarbeitern sei ihm wichtig, sagte Müller in einer Pressekonferenz in Innsbruck. Ebenso lege er besonderen Wert auf „gute Zusammenarbeit und ehrliche Kommunikation mit den kleinen Patienten und deren Eltern“: „Meine Aufgabe sehe ich darin, optimale Arbeitsbedingungen für meine Mitarbeiter, die das Herzstück in der täglichen Behandlung unserer Kinder sind, zu schaffen, damit die Kinder und die Eltern die bestmögliche Behandlung bekommen.“

Die Krisenjahre der Kinderklinik sah Müller überwunden. Es sei ihm wichtig, Vertrauen durch ehrliche Gespräche mit Eltern zu schaffen. Ehrlichkeit währe am längsten, meinte er. Ärztemangel kenne er an der Kinderklinik übrigens nicht. Müller sah es aber auch als seine Aufgabe, interessierte Kinderärzte schon früh an die Klinik zu binden und sie in seinem Team einzubetten.

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