Erneut Hackerangriffe auf Firmen

In den vergangenen Wochen sind mehrere Firmennetzwerke von Hackern lahmgelegt worden. Jetzt wurde ein Fall in Kufstein bekannt. Die unbekannten Täter wählen dabei eine ähnliche Vorgangsweise, die immer mit einer Gelderpressung endet.

Anfang Februar wurde eine Tiroler Firma Opfer von Hackern. Das Betriebssystem wurde mit einem Virus infiziert. Der Verwaltungsbereich war lahmgelegt und das über mehrere Tage. Dazu kam ein Erpresserschreiben, in dem bis heute unbekannte Täter Geld forderten. Die Geschäftsleitung schaltete die Polizei ein. Der Virus konnte erst Tage später entfernt werden - mehr dazu in Wörgler Firma von Unbekannten erpresst.

Ähnliche Fälle in Kirchberg und Kufstein

Die Ermittler gehen auch in anderen Fällen davon aus, dass professionelle Hackern am Werk sind. So verlangsamte sich etwa in Kirchbichl das Computersystem eines Unternehmens. Darauf kam ebenfalls die Meldung, dass das System solange gesperrt bleibe, bis eine Zahlung erfolgt. Und auch im jüngst bekannt gewordenen Fall einer Kufsteiner Firma gingen die Hacker ähnlich vor. Sie verschlüsselten diverse Firmendaten. Nach einer Überweisung würden die Daten wiederhergestellt werden, wurde der Firma ausgerichtet. Die Polizei warnte einmal mehr, keine Emails und Datenanhänge unbekannter und verdächtiger Herkunft zu öffnen und weitere Vorfälle umgehend zu melden.