Hausers banges Warten auf die Stichwahl

Für den amtierenden Bürgermeister Gerald Hauser (FPÖ) könnte es eng werden. Er muss sich in St. Jakob im Defereggental in der Stichwahl gegen einen Politneuling behaupten, der jetzt auch noch Unterstützung vom Ex-ÖVP-Bürgermeister erhalten hat.

Drei Kandiaten gingen am letzten Wahlsonntag in St. Jakob im Defereggental ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters: Gerald Hauser (FPÖ) erreichte nur 33 Stimmen mehr als sein Mitbewerber Ingo Hafele, der mit einer ÖVP-nahen Liste antrat. Der ÖVP-Kandidat und ehemalige Bürgermeister Hubert Jesacher erreichte die Stichwahl nicht - mehr dazu in Ergebnis St. Jakob im Defreggen im Detail.

Hafele ist jüngster BM-Kandidat

Der 26-jährige Ingo Hafele, der bei der Osttirol-Werbung tätig ist, bekommt jetzt starke Rückendeckung. Der unterlegene ÖVP-Kandidat Hubert Jesacher hat eine Wahlempfehlung für Hafele abgegeben. Die Wählerinnen und Wähler müssen sich also am Sonntag zwischen dem auch im Nationalrat politisch erfahrenen Gerald Hauser, der auch schon Landesparteiobmann der Tiroler FPÖ war, und dem Quereinsteiger Ingo Hafele, der übrigens der jüngste Bürgermeisterkandidat Tirols ist, entscheiden.

Die Wiederwahl Gerald Hausers sei keine „gemähte Wiese“, meinen Beobachter. Wird Ingo Hafele gewählt, stehe er als Vollzeitbürgermeister zur Verfügung. Mit einem Ergebnis der Stichwahl in St. Jakob im Defereggental wird am Sonntag gegen 14.30 Uhr gerechnet.

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