Wieder Rekordwinter für Touristiker

Tirols Wintertourismus hat 2012/13 mit rund 26,2 Mio. Nächtigungen und knapp 5,4 Mio. Ankünften einen neuen Höchststand erreicht. Damit seien aber auch die Kapazitäten in manchen Regionen zu Kernurlaubszeiten erreicht, so die Tirol Werbung.

Die Nächtigungen konnten 2012/13 um 1,8 Prozent, die Ankünfte um 2,1 gesteigert werden. Auch seien - laut Tirol Werbung - bei den wichtigsten Herkunftsmärkten Zuwächse verzeichnet worden.

Wieder mehr Deutsche auf Skiurlaub

Unter anderem kamen aus Deutschland (Übernachtungen +3,9 Prozent, Ankünfte +3,7 Prozent), Großbritannien (ÜN +4,5 Prozent, AK +5,0 Prozent), Schweiz (ÜN +3,0 Prozent, AK +2,8 Prozent) sowie Russland (ÜN +7,7 Prozent; AK +8,1 Prozent) mehr Gäste. Die Bilanz bei den Urlaubern aus Belgien (ÜN und AK jeweils +0,1 Prozent) blieb nahezu konstant.

Rückgänge seien aus den Niederlanden (ÜN - 3,7 Prozent; AK -3,1 Prozent), aus Österreich (ÜN -2,6 Prozent, AK -0,6 Prozent), Frankreich (ÜN -0,9 Prozent), Italien (ÜN -5,1 Prozent) sowie Polen (ÜN -2,1 Prozent) und Tschechien (ÜN -4,4 Prozent) zu verzeichnen gewesen.

Private Ferienwohnungen im Trend

Die größten Nächtigungszuwächse bei den Unterkunftsbetrieben meldeten die privaten Ferienwohnungen (ÜN +5,6 Prozent) und die gewerblichen Ferienwohnungen (ÜN +4,0 Prozent). Leichte Nächtigungszuwächse registrierte auch die Hotellerie (5/4-Stern: ÜN +1,2 Prozent; 3-Stern: ÜN +0,4 Prozent; 2/1-Stern: ÜN +0,8 Prozent). Nächtigungsrückgänge mussten hingegen die Privatquartiere (ÜN -2,5 Prozent) hinnehmen.

Josef Margreiter

ORF

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung.

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, meinte, dass gerade in erfolgreichen Regionen innerhalb von Kernurlaubszeiten Kapazitätsgrenzen erreicht seien: „Rein quantitative Parameter werden künftig noch stärker durch qualitatives Wachstum abgelöst, denn in gewissen Perioden sind längst keine Frequenzsteigerungen ohne Qualitätsverlust mehr möglich“. Gerade vor dem Hintergrund von wiederholten Rekordergebnissen sei eine Fokussierung auf Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit daher wichtig, so Margreiter.

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