Tirol übernimmt Vorsitz der AG Brennerbahn
In den nächsten zwei Jahren sollten zur Stärkung der Schiene eine Reihe kurz- und langfristiger Maßnahmen zur Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene erarbeitet werden, hieß es am Dienstag.
Die Statuten der AGB sehen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und zum Ausbau des Eisenbahnbetriebes vor. Als Maßnahmen nannte Platter die laufende Verbesserungen der Bestandsstrecken, Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und die Nutzung freier Kapazitäten.
„BBT ist Bedingung für Verkehrsverlagerung“
Beim Ausbau der Unterinntaltrasse sei Tirol bereits Musterschüler, meinte Platter. Allein die Unterinntaltrasse verkürze die Fahrtzeiten von Kundl bis Innsbruck und ermöglicht mehr Züge auf der Neubau- und Bestandsstrecke. Der Brenner-Basistunnel (BBT) sei zudem die infrastrukturelle Voraussetzung dafür, um überhaupt eine Verkehrsverlagerung herbeiführen zu können. Der Landeshauptmann bezeichnete den BBT als „Umweltprodukt ersten Ranges, das dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und dem Schutz der Umwelt dient“.
Der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn gehören das Bundesland Tirol, Südtirol, Bayern, Trento und Verona sowie deren Wirtschaftskammern an. Alle zwei Jahre wechselt innerhalb der AGB die Präsidentschaft; bis 31. Dezember 2012 hat noch das Land Südtirol den Vorsitz.
Publiziert am 14.11.2012

