Medizinuni-Test: Vorentscheidung nötig
In Innsbruck und Wien werden dabei heuer erstmals eigene Tests für Zahnmedizin durchgeführt, in Graz werden bereits seit einigen Jahren die manuellen Fertigkeiten angehender Zahnmediziner abgeprüft.
Handwerkliches Geschick wird geprüft
Neben einer „Zahnmediziner-Variante des EMS-Tests“, also eines verkürzten theoretischen Tests, werden dem Fachgebiet Zahnmedizin „entsprechende spezielle feinmotorische Fähigkeiten und damit die generelle Eignung überprüft“. Dieser Praxisteil macht 30 Prozent der Beurteilung aus. Auch für das Bachelorstudium Molekulare Medizin der MedUni Innsbruck, für das 30 Plätze zur Verfügung stehen, wird es erstmals den von der MedUni Graz entwickelten Eignungstest (BMS) geben.
Knapp 100 Euro für Test zu bezahlen
Aufgrund dieser Spezifizierung bei den Auswahlverfahren müssen sich die Studieninteressierten vorab für eines der drei Studien an der Meduni Innsbruck entscheiden. Doppelnennungen seien laut Universität ebenso wenig möglich wie ein Studienplatztausch mit der Medizinischen Universität Wien. Im Anschluss an die Online-Anmeldung ist die im Vorjahr eingeführte Kostenbeteiligung von 97 Euro zu zahlen.
Die MedUni Innsbruck bietet 360 Humanmedizin- und 40 Zahnmedizinplätze an, sowie 30 Plätze für das Bachelorstudium Molekulare Medizin.
Die geltende Quotenregelung legt fest, dass jeweils 75 Prozent der Plätze für Personen mit österreichischem Reifezeugnis zur Verfügung stehen, 20 Prozent für EU-Bürger und fünf Prozent für Nicht-EU-Bürger.
Tiroler zahlen mehr für Kurs
Vorarlberger Schülerinnen und Schüler werden für einen Vorbereitungskurs für den Medizin-Aufnahmetest EMS finanziell unterstützt. In Tirol müssen interessierte Schülerinnen und Schüler mehr selbst zahlen - mehr dazu in Medizin-Studium: Tiroler zahlen mehr für Kurs
Links:
Publiziert am 27.01.2012

