Südtirol: Polemik bei Behindertentransport

Eine Gruppe Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung befürchten, dass der Transportdienst ihrer Kinder auf der Kippe stehen könnte. Sie haben im Südtiroler Landtag ihren Unmut geäußert.

Im Sommer 2015 hatte sich ein Unternehmen aus Süditalien den Schülertransport von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung in Südtirol gesichert. Mit dem Vergabemodus sind die Eltern der beeinträchtigten Kinder aber nicht einverstanden. Im Winter bei verschneiten Bergstraßen würde das Personal der süditalienischen Firma sich nämlich weigern zu fahren. Außerdem gebe es auch sprachliche Probleme mit den Chauffeuren, beklagen die Eltern.

Transport von Rollstuhlfahrern
ORF
Die Eltern von beinträchtigten Kindern wollen den Transportdienst neu regeln

Neuausschreibung im Sommer

Der Transportdienst außerhalb der Schule wird derzeit noch von den Bezirksgemeinschaften organisiert. Im Juni könnte sich das aber schon ändern, dann muss nämlich auch dieser Dienst neu ausgeschrieben werden und zwar international. Die Eltern fürchten nun, dass erneut fremde Unternehmen gewinnen könnten. Den ohnehin schon sensiblen Kindern das zuzumuten, wäre nicht förderlich, so die Eltern. Sie wollen sich nun weiterhin bei den zuständigen Stellen Gehör verschaffen.

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