Mehr Polizeikräfte beim Bergsilvester

Zehntausende Menschen werden Sonntagabend in die Innsbrucker Innenstadt strömen, um gemeinsam Bergsilvester zu feiern. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden gegenüber dem Vorjahr verstärkt.

Mehr als 100 Polizeikräfte werden Sonntagabend teils uniformiert, teils in Zivil im Einsatz stehen. Nach den sexuellen Übergriffen im vergangenen Jahr wurden die Vorkehrungen verschärft, erklärt Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler: „Wir haben gegenüber dem letztjährigen Konzept nachgebessert. Das betrifft einerseits einen höheren Personaleinsatz, vor allem in Form von zivilen Streifen. Wir haben auch den Videoüberwachungsbereich ausgedehnt. Die Bilder werden nicht nur übertragen, sondern auch aufgezeichnet.“

Mobile Dienststelle am Marktplatz

Anhand der Überwachungsbilder sollen verdächtige Personen oder Gruppen bereits im Vorfeld identifiziert werden. Polizisten in Zivil werden sich in die Menge mischen. An den Zugängen zur Altstadt und dem Marktplatz finden zudem Kontrollen durch Sicherheitskräfte statt. Erstmals wird es heuer auch eine mobile Dienststelle direkt beim Markplatz geben. Dort können Vorfälle oder Beobachtungen sofort gemeldet werden.

Betonschutzwand
ORF
Rund um das Veranstaltungsgelände werden Betonsperren errichtet, so wie jene, die derzeit am Eingang der Altstadt stehen.

Die Stadt Innsbruck lässt als Veranstalter den Marktplatz einzäunen, rund um das Veranstaltungsgelände wird ein äußerer Sperrkreis mit Betonsperren errichtet, sagt Elmar Rizzoli, Sicherheitsbeauftragter der Stadt.

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