Kurzparkzone: Mobile Helfer fordern Ausnahme

Für die mobile Familienarbeit fordert die „Tiroler Heilpädagogische Familien-Gesellschaft“ eine Ausnahmeregelung beim Halte- und Parkverbot. Die Kurzparkzonenregelung erschwere die Arbeit massiv, heißt es.

Die Heilpädagogische Familien Gesellschaft fördert und unterstützt mit rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut 1.000 Familien tirolweit. Im Zentrum ihrer Arbeit, die im Auftrag der Behörden geschieht, stehen Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene mit Entwicklungsstörungen, verschiedenen Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Schwierigkeiten.

Ziel: Gleichbehandlung in Straßenverkehrsordnung

Die Fahrt zu den Familien erfolgt mit dem Privatauto. Kurzparkzonenregelungen würden die Arbeitsbedingungen besonders in Innsbruck massiv erschweren. Man könne keine wichtigen Förderprozesse unterbrechen, weil das Parkticket ablaufe. Deshalb wurde in Wien eine parlamentarische Bürgerinitiative mit dem Ziel, eine Gleichbehandlung in der Straßenverkehrsordnung zu erreichen, eingebracht. Ausnahmegenehmigungen sollen so wie für Ärzte oder Hebammen auch für mobile Frühförderinnen oder Pflegeassistenten gelten.

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