Prinz Friso: Keine Prognose der Ärzte
Am Donnerstag zu Mittag traf Prinz Frisos Frau Mabel wieder an der Innsbrucker Universitätsklinik ein, um den Prinzen auf der Intensivstation zu besuchen. Sie wurde von ihrem Schwager Constantijn und dessen Frau Laurentien begleitet. Sie reisten per Autokonvoi aus Lech an, wo die Familie ihren Winterurlaub verbringt.
Am Mittwochabend statteten unter anderem Kronprinz Willem-Alexander und dessen Frau Maxima dem Verunglückten einen Besuch ab. Am Montag durfte die kleine Tochter Prinz Frisos ihren Vater besuchen - mehr dazu in Tochter besucht Prinz Friso im Spital.
Königin Beatrix verlängerte Aufenthalt
Königin Beatrix bleibt nach dem Lawinenunfall ihres Sohnes länger in Österreich. Sie verlängerte ihren Aufenthalt im Skiort Lech bis nächste Woche, wie das niederländische Königshaus in Den Haag am Donnerstag mitteilte. Nur am Wochenende werde Beatrix (74) vorübergehend in die Niederlande zurückkehren. Das Königshaus listete bis Mitte kommender Woche Termine auf, bei denen die Königin vertreten wird.
15 Kamerateams aus Niederlanden
An Ort und Stelle verfolgten am Donnerstag vorwiegend niederländische Berichterstatter das mittägliche Besuchsritual. Etwa 15 Journalisten und Kamerateams beobachteten die Ankunft der Familienmitglieder.
Familie wohnt weiter in Lech
Die Familie - Königin Beatrix sowie Frisos Brüder Willem-Alexander und Constantijn mit ihren Ehefrauen und Kindern - wohnt weiter in Lech. Die Ärzte hatten von Anfang an erklärt, dass man erst nach einigen Tagen Klarheit darüber bekommen würde, ob Prinz Friso bei dem Lawinenunglück am Freitag in Lech bleibende Schäden erlitten habe - mehr dazu in Erste Erkenntnisse zur Gesundheit des Prinzen. Der 43-jährige Prinz liegt seit knapp einer Woche auf der Intensivstation der Uniklinik Innsbruck im künstlichen Koma. Erst nächste Woche wagen die Ärzte eine erste Prognose.
Staatsanwalt ermittelt
Er war nach der Bergung aus den Schneemassen nach einem Kreislaufstillstand reanimiert worden. Sein 42-jähriger Begleiter wurde in den vergangenen Tagen von der Polizei zum Lawinenunglück befragt. Die Ermittlungen der Justiz wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen gegen ihn würden fortgeführt, sagte Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch - mehr dazu in Begleiter von Polizei befragt (vorarlberg.ORF.at).

